1) Pausiere das Spiel

RimWorld kann ziemlich fordernd sein. Auf der einen Seite wird gerade die Base von Raidern angegriffen, nebenbei hat ein Kolonist einen Anfall und zerstört willkürlich Mobiliar. Deine Gefangenen brechen zudem aus, während die ganze Basis im Dunkeln ist, weil ein Kurzschluss alle Batterien entleert hat.

In so einem Moment ist es unerlässlich, mit Kalkül die größte Baustelle zuerst anzugehen. Mit der Leertaste pausiert sich das Spiel. Nutze diese Pause um dir einen Überblick über die Situation zu machen und entscheide dann in Ruhe, wie du darauf reagierst.

2) Genügend Nahrung für den Winter

Mit dieser Menge an Nahrung kann sogar eine große Kolonie den Winter locker überstehen.

Um in RimWorld für den Winter gewappnet zu sein ist es wichtig, während der warmen Jahreszeiten einen Vorrat an Nahrung für den Winter aufzubauen. Sobald es zu kalt ist, sterben die Pflanzen auf den Feldern ab und die Ernte ist vernichtet. Um nicht mit leeren Händen dazustehen, sobald der erste Schnee fällt, muss deutlich mehr angebaut werden, als es im Sommer nötig wäre.

Mit dem Mod Food Alert wird dir genau angezeigt, wie lange deine Nahrungsvorräte bei der aktuellen Konsumrate noch reichen werden. Damit kann abgeschätzt werden, ob die Vorräte noch bis zum Frühlingsanfang genügen.

3) Spiele nicht im Commitment-Modus

Einem Anfänger kann ich nur davon Abraten, die erste Welt im Commitment-Modus zu spielen. Dieser Modus erlaubt es nicht, einen alten Spielstand zu laden, falls gerade etwas schief gelaufen ist. Geschieht also ein Unglück, musst du anschließend mit dem Resultat leben.

Das Spiel bietet gerade am Anfang genügend Herausforderungen, die es zu meistern gilt, sodass es überhaupt nicht nötig ist, das ganze noch zusätzlich durch diese Einstellung zu erschweren. RimWorld Veteranen, die eine neue Herausforderung suchen, können aber guten Gewissens diese Einstellung benutzen.

4) Shift-Klick um Insektennester zu umgehen

Nur mit Autopathing würde der Kolonist geradewegs in die Fänge der Insekten geraten.

Werden die Kolonisten mit Shift + Rechtsklick bewegt, können damit Bewegungsbefehle "gequeued" werden. So können Gefahren, wie diese Insekten, umgangen werden.

Wird dem Kolonist befohlen, sich ans obere Ende der Felsformation zu bewegen, wird er den kürzesten Weg direkt durch die gefährliche Höhle nehmen. Mit dem Shift-Movement kann der Kolonist außerhalb der Höhle um die Gefahr herum navigiert werden.

5) Ausreichend Feuerholz in Winter Biomen

Möchte man eine außerordentliche Herausforderung direkt zu Beginn, kann zum Start ein besonders kaltes Gebiet ausgewählt werden. Die Schwierigkeit in einer solchen Umgebung zu überleben liegt darin, die Kolonisten erfolgreich vor Erfrierungen zu schützen.

Neben dicken Klamotten soll auch die Stube immer schön warm sein. Gerade letzteres kann sich durchaus schwierig gestalten, wenn noch kein Strom bzw. Heizungen zur Verfügung stehen. In so einem Moment wird Wärme nur durch Fackeln und Lagerfeuer produziert, die aber auf Dauer eine große Menge an Feuerholz verbrauchen.

Ist das gesamte Holz aufgebraucht, kühlt die Behausung der Kolonisten sehr schnell aus, was zu Verletzungen und schließlich zum Tod durch Erfrierung führen kann. Deshalb ist es gerade bei solch kalten Bedingungen wichtig, eine große Menge an Holz vorrätig zu haben.

6) Benutze Angreifen anstatt Flüchten

In der Info des Kolonisten kann der Kampfmodus verändert werden.

Vielleicht kommt dir diese Situation bekannt vor: Du schickst einen Kolonisten auf den Weg, einige Büsche mit Beeren abzuernten. Plötzlich taucht ein wildes Eichhörnchen auf und attackiert deinen Kolonisten so lange, bis er bewusstlos wird. Er wehrt sich auch nicht, denn sein Kampfmodus ist standardmäßig auf Flüchten eingestellt.

Anders wäre die Situation ausgegangen, wenn Angreifen eingestellt gewesen wäre. Sobald das Eichhörnchen den Kolonisten verletzt, setzt er sich zur Wehr und läuft nicht davon. Gerade bei so kleinen Gegnern kann sich ein Kolonist ohne Probleme alleine verteidigen.